Auf der Suche nach dem Trend

Die Kinder der 90er Jahre wissen heute noch sehr genau, was zur damaligen Zeit wann im Trend war. Sei es nun Pokémon oder sonstige Serien im Fernsehen – es gab unheimlich viele Bewegungen, denen man sich in den 90ern nicht entziehen konnte. In der Schule war es bei den Kindern vor allem aber auch der Markenzwang, der mehr oder weniger nur Probleme mit sich gebracht hat. Angefangen hat alles mit Skaterschuhen, die nicht selten über 200 Mark gekostet haben.

Diese durfte man nicht zuschnüren und musste ein gefaltetes Paar Socken unter die Sohle machen, damit die Schuhe noch größer wirkten. Doch vor allem der Preis war hier der Knackpunkt, denn die Eltern vieler Kinder konnten oder wollten diesen Luxus nicht mitmachen. Dabei haben sie aber auch etwas aus den Augen verloren, was es für ein Kind bedeuten konnte dem Trend gänzlich fern zu bleiben.

Im schlimmsten Fall wurde es in der Schule ausgegrenzt und damit zum Außenseiter. Neben den Schuhen waren es unter anderem auch die weiten Hosen und die Pullover von Marken wie Dickies, Southpole oder Fubu. Der Trend hielt sich relativ lange, doch heute sieht die Sache schon wieder ganz anders aus. Mittlerweile gibt es keine solch eindeutigen Trends mehr, die man sich im Zweifel überhaupt nicht leisten kann. Sicher gibt es Marken wie Nike oder Adidas, auf die kaum jemand verzichten möchte, doch vor allem im Hinblick auf die Oberteile ist eine neue Zeit angebrochen.

Es gibt mittlerweile 1000 verschiedene Marken, doch man erkennt sie kaum noch. Basic ist angesagt, das heißt, dass die Shirts und Pullover viel mehr durch ihren Schnitt überzeugen und keine auffälligen Drucke oder sonstiges haben. Allgemein erlebt der Schnitt bei der Herrenmode aktuell eine kleine Revolution, denn die sogenannten over-sized Klamotten erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Es geht dabei um Kleidungsstücke, die extrem groß sind. Man könnte meinen, dass sie dem Träger einige Nummern zu groß sind, doch eben diese Optik ist vom Designer gewollt.

Wer noch nicht dazu bereit ist viel Geld für diese Neuheiten auszugeben kann sich durchaus Stoffe online kaufen und selbst das eine oder andere Teil nähen. Ein Nähkurs ist dabei allerdings Voraussetzung, da einem sonst das nötige Know-How fehlt um ein wirklich tragbares Kleidungsstück zu produzieren. Viele haben in dieser Hinsicht aber auch ein neues Hobby gefunden. Wer sich diesbezüglich auch etwas vorstellen kann und ein gewisses Maß an Kreativität mitbringt sollte sich nicht davon scheuen es zumindest einmal auszuprobieren.

Auch interessant...

Das sind die aktuellen Modetrends: URBAN CLASSICS SHOP

Mode für mollige Damen

New Era Caps – Must Have für die Saison